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Neu erschienen

Streitschrift

Bereits in zweiter Auflage liegt eine Broschüre von Lucy Redler unter dem Titel »Sozialismus statt Marktwirtschaft« vor, in der sich die Autorin mit dem im Mai erschienenen Buch Sahra Wagenknechts »Freiheit statt Kapitalismus« auseinandersetzt. Redler zieht Parallelen zu Diskussionen, die bereits Rosa Luxemburg und August Thalheimer führten und erörtert Themen wie: Kann es Marktwirtschaft ohne Kapitalismus geben? Sind die Planwirtschaften im Osten an zentraler Planung oder an fehlender Demokratie gescheitert?

Lucy Redler: Sozialismus statt Marktwirtschaft. Eine Auseinandersetzung mit Sahra Wagenknechts Buch »Freiheit statt Kapitalismus«. Berlin 2011, 44 Seiten, 3 Euro plus Versand.


Bezug über Internet: shop.sozialismus.info

Palästina

In der Reihe »Abels Gesichter« des Zambon Verlages erschien kürzlich der Band »Palästina – Ethnische Säuberung und Widerstand«. Verfaßt wurde er von mehreren italienischen Autorinnen und Autoren, darunter der im April in Gaza ermordete pro-palästinensische Aktivist Vittorio Arrigoni. Das großformatige, mit zahlreichen Fotos illustrierte Buch enthält in 16 Kapiteln sowie einem ausführlichen Anhang mit einem Beitrag über die völkerrechtliche Situation eine historische Darstellung der Besiedlung durch Einwanderer und den Umgang des israelischen Machtapparates mit der einheimischen Bevölkerung.
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Vittorio Arrigoni u. a.: Palästina – Ethnische Säuberung und Widerstand. Zambon Verlag, Frankfurt/M. 2011, 262 S., 35 Euro

Deserteure

Ralf Buchterkirchen hat soeben ein Buch über 51 Wehrmachtsdeserteure aus Hannover und solchen, die in der Stadt hingerichtet wurden, vorgelegt. Der Autor zeigt, wie vielfältig und individuell die Gründe zur Gehorsamsverweigerung waren. Nicht selten hing ein Soldat einfach an seinem Leben, konnte das Töten nicht mehr sehen, wollte zu seiner Familie.

Ralf Buchterkirchen: »... und wenn sie mich an die Wand stellen« – Desertion, Wehrkraftzersetzung und »Kriegsverrat« von Soldaten in und aus Hannover 1933–1945. Arbeitskreis Regionalgeschichte, Hannover 2011, 178 Seiten, 13,90 Euro

Buchvorstellung: 4. Oktober, 19 Uhr im Raschplatz-Pavillon, Hannover, Lister Meile 4

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.09.2011, Seite 15, Politisches Buch

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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

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