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Gebetsverbot in Frankreich
Paris. Nach dem Verbot von Straßengebeten in Frankreich haben sich der Polizei zufolge rund 2000 Muslime in Paris in einem ehemaligen Feuerwehrgebäude zum Freitagsgebet versammelt. Die Muslime der französischen Hauptstadt und die Regierung hatten sich erst am Donnerstag auf den neuen Gebetsort geeinigt. Innenminister Claude Guéant hatte zuvor klargestellt, daß das Verbot ab Freitag durchgesetzt werde. »Wenn es Widerspenstige gibt, werden wir dem ein Ende machen«, kündigte Guéant an. Die Parteichefin der rechtsextremen Front National, Marine Le Pen, hatte die Straßengebete der Muslime im vergangenen Jahr mit der Nazi-Besatzung verglichen.
(AFP/jW)
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