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Aus: Ausgabe vom 14.09.2011, Seite 9 / Kapital & Arbeit

Obama will Reiche belasten

Washington. US-Präsident Barack Obama will die Reichen für sein milliardenschweres Jobprogramm stärker zur Kasse bitten. Obama schlug am Montag den Wegfall von Steuervorteilen für Wohlhabende vor, um im Gegenzug neue Arbeitsplätze zu schaffen. Damit steht der Präsident vor einer neuen Kraftprobe mit dem Repräsentantenhaus, das von den Republikanern dominiert wird, die Steuererhöhungen ablehnen. Der Vorschlag ist Teil eines am Donnerstag vorgestellten 447 Milliarden US-Dollar umfassenden Arbeitsmarktprogrammes. Den Löwenanteil von 400 Milliarden Dollar sollen nach Angaben von Budgetdirektor Jack Lew die Reichen durch den Wegfall von Steuervergünstigungen aufbringen. Weitere 18 Milliarden Dollar sollen durch eine geänderte Besteuerung des Verdienstes der Manager von Investmentfonds in die Staatskasse fließen. (Reuters/jW)

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