Zum Inhalt der Seite

Lichter der Hauptstadt

Wer bin ich? Wo komme ich her? Wo gehöre ich hin? Die Ausstellung »Identity Search« im finnischen Institut Berlin behandelt ein immer wieder aktuelles Thema: Fragen zur Identität aus der Perspektive von Migranten. Zunächst arbeiteten der Fotograf Johannes Romppainen, die Sozialpsychologin Sirkku Varjonen und die Sozialarbeit-Studentin Sara Hornig nur an einem Artikel zum Thema Identity Search, doch letztendlich entstand daraus ein dreijähriges Projekt mit einer Fotoausstellung, einer Buchpublikation und einer eigenen Internetpräsenz. Die Fotoausstellung präsentiert Menschen, die aus aller Herren und Damen Länder unglaublicherweise ausgerechnet nach Finnland eingewandert sind. Sie erzählen über ihre Identität und ihre Erfahrungen in der finnischen Gesellschaft. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 23. September, eröffnet wird sie heute in Anwesenheit der Schöpfer um 19 Uhr im Finnland-Institut, Georgenstr. 24, Berlin-Mitte. (jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 25.08.2011, Seite 12, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!