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Aus: Ausgabe vom 25.08.2011, Seite 15 / 73

Das Google-Schema

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat einen Förderantrag der Universität Passau zum Rechenschema »MapReduce« bewilligt. Dieses Schema liegt der Technologie von Suchmaschinen wie Google zugrunde. Christian Lengauer, der das bewilligte Projekt in Passau koordiniert, nennt Suchmaschinen die bisher wirkungsmächtigste Umsetzung des »MapReduce«-Schemas, an dem er schon geforscht hat, bevor Google und Co. alltäglich wurden. Das Schema läßt sich erklären anhand der »Konkordanz der Bibel, die angibt, wie oft Worte oder Phrasen in einer bestimmten Übersetzung vorkommen«, so Lengauer: Zunächst wird jedes Wort im Bibeltext mit einer 1 versehen, die ein einmaliges Vorkommen anzeigt: der Map-Schritt. Danach werden die Vorkommen gleicher Worte aufsummiert: der Reduce-Schritt. Die Schritte können jeweils auf vielen Prozessoren oder Rechnern parallel durchgeführt werden. Um dieses Prinzip allgemein zugänglich zu machen, müßten »Programmierhürden gesenkt werden«. (ots/jW)

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