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Anklage gegen ­Bankmitarbeiter

Seoul. Vier Mitarbeiter der Deutschen Bank und ihrer südkoreanischen Maklerfirma sind in Seoul einer Agenturmeldung zufolge des unfairen Handels beschuldigt worden. Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap meldete am Sonntag, die Anklage sei wegen eines Vorfalls im vergangenen November erhoben worden: Die vier Börsenhändler hätten mit unzulässigen Handelsaktionen einen plötzlichen Kurssturz des Leitindexes ausgelöst, der einen illegalen Gewinn von 41 Millionen Dollar (28,4 Millionen Euro) gebracht habe.

Die Staatsanwaltschaft habe drei Angestellte der Hongkonger Niederlassung der Deutschen Bank und einen der Deutsche Securities Korea angeklagt. Die Seouler Staatsanwaltschaft bestätigte die Meldung zunächst nicht. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.08.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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