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03.08.2011
- → Kapital & Arbeit
Ermittlungen gegen indischen Oligarchen
Mumbai. Dem reichsten Mann Indiens, Mukesch Ambani, droht ein Ermittlungsverfahren auf Bundesebene im Zusammenhang mit dem Bau seines 27-stöckigen Luxusdomizils. Die Regierung des Bundesstaates Maharaschtra prüfe, ob Ermittler der Bundesbehörden mutmaßlichen Unregelmäßigkeiten beim Verkauf des Grundstücks von Ambanis Residenz nachgehen sollten, berichteten indische Medien am Dienstag. Der Konzernchef von Reliance Industries, der laut dem US-Wirtschaftsmagazin Forbes mit einem Vermögen von 27 Milliarden Dollar (19 Milliarden Euro) der neuntreichste Mann der Welt sein soll, hatte den 174 Meter hohen Turm in einer vornehmen Gegend von Mumbai, dem ehemaligen Bombay, vergangenes Jahr bezogen.
In Ambanis Domizil namens Antilia werden Berichten zufolge sechs Etagen als Parkplatz genutzt. Auch mehrere Schwimmbäder, ein Ballsaal, ein Kino und drei Hubschrauberlandeplätze sind demnach vorhanden.
Der Minister für Minderheiten von Maharaschtra, Mohammed Arif Naseem Khan, hatte am Montag vor dem Parlament des Bundesstaates gesagt, das 4532 Quadratmeter große, von Ambani bebaute Grundstück sei ursprünglich für die Erziehung muslimischer Kinder vorgesehen gewesen. (AFP/jW)
In Ambanis Domizil namens Antilia werden Berichten zufolge sechs Etagen als Parkplatz genutzt. Auch mehrere Schwimmbäder, ein Ballsaal, ein Kino und drei Hubschrauberlandeplätze sind demnach vorhanden.
Der Minister für Minderheiten von Maharaschtra, Mohammed Arif Naseem Khan, hatte am Montag vor dem Parlament des Bundesstaates gesagt, das 4532 Quadratmeter große, von Ambani bebaute Grundstück sei ursprünglich für die Erziehung muslimischer Kinder vorgesehen gewesen. (AFP/jW)
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