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Mehr rechte Hetze in sozialen Netzwerken

Berlin. Neonazis nutzen statt der klassischen Webportale immer stärker die sozialen Netzwerke im Internet, um Jugendliche zu ködern. Diese Entwicklung habe sich »dramatisch zugespitzt«, sagte der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, Thomas Krüger, am Donnerstag bei der Vorstellung einer Studie zu Rechtsextremismus und Jugendlichen im Internet. Etwa 6000 rechtsradikale Beiträge für soziale Netzwerke hat die Organisation »jugend schutz.net« für das vergangene Jahr dokumentiert, und damit drei Mal so viele wie 2009. Oft würden auch vordergründig Themen wie Kindesmißbrauch, der Atomausstieg oder die Euro-Krise benutzt, um Propaganda zu vermitteln, ergänzte der Leiter des Bereichs Rechtsextremismus von jugendschutz.net, Stefan Glaser.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.07.2011, Seite 5, Inland

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