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Nokia-Konzern mit deutlichem Verlust

Helsinki. Dem weltgrößten Handyproduzenten Nokia bereiten der umfassende Konzernumbau und die Konkurrenz von Smartphone-Herstellern deutliche Probleme. Das finnische Unternehmen fuhr im zweiten Quartal einen Verlust von unter dem Strich 368 Millionen Euro ein, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Ein Jahr zuvor hatte Nokia noch 227 Millionen Euro verdient. Die Zahl der verkauften Handys fiel im Vergleich zum zweiten Quartal 2010 um 20 Prozent auf 88,5 Millionen Stück, der Umsatz sank um sieben Prozent auf 9,28 Milliarden Euro.

Nokia ist nach Meinung von Beobachtern zu spät auf dem boomenden Smartphone-Markt aktiv geworden, und seine Modelle tun sich schwer, mit dem iPhone von Apple sowie den Geräten auf Basis des Google-Betriebssystems Android mitzuhalten. Mittlerweile sind die Finnen eine Allianz mit dem US-Softwareriesen Microsoft eingegangen, bei dem der neue Chef von Nokia zuvor angestellt war.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.07.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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