-
22.07.2011
- → Kapital & Arbeit
Nokia-Konzern mit deutlichem Verlust
Helsinki. Dem weltgrößten Handyproduzenten Nokia
bereiten der umfassende Konzernumbau und die Konkurrenz von
Smartphone-Herstellern deutliche Probleme. Das finnische
Unternehmen fuhr im zweiten Quartal einen Verlust von unter dem
Strich 368 Millionen Euro ein, wie das Unternehmen am Donnerstag
mitteilte. Ein Jahr zuvor hatte Nokia noch 227 Millionen Euro
verdient. Die Zahl der verkauften Handys fiel im Vergleich zum
zweiten Quartal 2010 um 20 Prozent auf 88,5 Millionen Stück,
der Umsatz sank um sieben Prozent auf 9,28 Milliarden Euro.
Nokia ist nach Meinung von Beobachtern zu spät auf dem boomenden Smartphone-Markt aktiv geworden, und seine Modelle tun sich schwer, mit dem iPhone von Apple sowie den Geräten auf Basis des Google-Betriebssystems Android mitzuhalten. Mittlerweile sind die Finnen eine Allianz mit dem US-Softwareriesen Microsoft eingegangen, bei dem der neue Chef von Nokia zuvor angestellt war.
(AFP/jW)
Nokia ist nach Meinung von Beobachtern zu spät auf dem boomenden Smartphone-Markt aktiv geworden, und seine Modelle tun sich schwer, mit dem iPhone von Apple sowie den Geräten auf Basis des Google-Betriebssystems Android mitzuhalten. Mittlerweile sind die Finnen eine Allianz mit dem US-Softwareriesen Microsoft eingegangen, bei dem der neue Chef von Nokia zuvor angestellt war.
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit