Zum Inhalt der Seite

Flüchtlingsdrama im Roten Meer

Khartum. Vor der sudanesischen Küste sind nach sudanesischen Medienberichten bis zu 197 afrikanische Flüchtlinge ums Leben gekommen. Die Menschen waren in einem überfüllten Boot über das Rote Meer Richtung Saudi-Arabien unterwegs, als nach etwa vierstündiger Fahrt ein Brand ausbrach. Die Behörden suchten nach möglichen Überlebenden. Die aus dem Jemen stammenden Eigentümer des Bootes wurden Berichten zufolge festgenommen. (dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 07.07.2011, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!