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Ki.Ka-Manager zu Haft verurteilt

Erfurt. Ein ehemaliger Herstellungsleiter des öffentlich-rechtlichen Kinderkanals Ki.Ka ist vom Landgericht Erfurt wegen Bestechlichkeit und Untreue in 48 Fällen zu fünf Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden. Die Richter sahen es am Dienstag als erwiesen an, daß der 44jährige den Sender durch Scheinrechnungen um mehrere Millionen Euro betrogen hatte. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Freiheitsstrafe von sechs Jahren und acht Monaten gefordert. Die Verteidigung plädierte auf ein Strafmaß von dreieinhalb Jahren und begründete dies mit der krankhaften Spielsucht des Angeklagten und Kontrolldefiziten im Sender, die strafmildernd hätten berücksichtigt werden müssen. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.07.2011, Seite 5, Inland

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