Zum Inhalt der Seite

Lärm wird teurer

Berlin. Die Trassengebühren für Güterzüge mit lauten Bremsen werden ab Ende 2012 deutlich steigen. Mit den zusätzlichen Einnahmen von etwa 154,5 Millionen Euro bis 2020 soll die Umrüstung des Güterwagenparks in Deutschland auf »Flüsterbremsen« zur Hälfte finanziert werden. Die andere Hälfte steuert der Bund bei.

Das sieht eine Vereinbarung vor, die Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) und Bahn-Chef Rüdiger Grube am Dienstag in Berlin unterzeichneten. Ramsauer kündigte zugleich die Abschaffung des gesetzlichen »Schienenbonus«, nach dem Züge lauter sein dürfen als Luft- oder Autoverkehr, für Ende des Jahres an. (dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 06.07.2011, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!