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Kanzlerin kritisiert Ratingagenturen
Berlin/Rom. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Macht der
Ratingagenturen bei der Bewertung eines Landes in Frage gestellt.
Beim »Thema Ratingagenturen« sollten EU,
Internationaler Währungsfonds (IWF) und Europäische
Zentralbank (EZB) sich die eigene Urteilsfähigkeit nicht
nehmen lassen, sagte die Kanzlerin am Dienstag in Berlin.
Merkels Reaktion bezog sich offenbar auf die Warnung der US-Agentur Standard & Poors, die von Frankreich und der BRD angestrebte sogenannte freiwillige Beteiligung privater Gläubiger am zweiten griechischen Hilfspaket als Zahlungsausfall zu werten. In einem solchen Fall würde die EZB griechische Staatsanleihen nicht mehr als Sicherheit akzeptieren.
(AFP/jW)
Merkels Reaktion bezog sich offenbar auf die Warnung der US-Agentur Standard & Poors, die von Frankreich und der BRD angestrebte sogenannte freiwillige Beteiligung privater Gläubiger am zweiten griechischen Hilfspaket als Zahlungsausfall zu werten. In einem solchen Fall würde die EZB griechische Staatsanleihen nicht mehr als Sicherheit akzeptieren.
(AFP/jW)
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