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Afrikanische Union kritisiert Interventionen

Malabo. Der Vorsitzende der Afrikanischen Union (AU) und Präsident von Äquatorialguinea, Teodoro Obiang Nguema, hat bei der Eröffnung des AU-Gipfels am Donnerstag Militärinterventionen des Westens scharf kritisiert. Diese hätten zu großem Leid in Afrika geführt, zitierte die südafrikanische Zeitung Mail & Guardian Obiang Nguema. Er nannte »unzählige Opfer, darunter Frauen und Kinder, Flüchtlinge und die Zerstörung der ökonomischen Infrastruktur« als Folge von »Interventionen für Menschenrechte«. Die AU hatte sich zuletzt massiv gegen die NATO-Einmischung in Libyen ausgesprochen. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.07.2011, Seite 2, Ausland

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