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Waffenhandel: Kritik an Bundesregierung
Berlin/Stuttgart/Freiburg. Mit scharfer Kritik reagierten die
Sprecher der Kampagne »Aktion Aufschrei: Stoppt den
Waffenhandel!« am Mittwoch in einer Pressemitteilung auf die
Ankündigung von Waffenlieferungen für den Libyen-Krieg.
Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) hatte
geäußert, eine entsprechende Anfrage der
zuständigen NATO-Logistikagentur »positiv zu
beantworten«. »Aufgrund der hemmungslosen
Genehmigungspolitik führen die drei Konfliktparteien in Libyen
bereits heute Krieg mit deutschen Waffen und
Rüstungsgütern«, erklärte der Freiburger
Kampagnensprecher Jürgen Grässlin. »Wenn die
Bundesregierung jetzt weitere Waffenexporte für den
Libyen-Krieg genehmigt, gießt sie erneut Öl ins Feuer
dieses Krieges und macht sich mitschuldig. Sie nimmt sehenden Auges
weitere Opfer in der Zivilbevölkerung in Kauf.«
(jW)
(jW)
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