-
17.06.2011
- → Schwerpunkt
Konferenz: Demokratisierung der Polizei?!
Die Linke will mit einer fachpolitischen Konferenz am 18. Juni (10
bis 18 Uhr) im Landtag von Nordrhein-Westfalen aktuelle Debatten
von Menschenrechtsorganisationen rund um das Thema rechtswidrige
Polizeigewalt und vorhandene Defizite der Kontrolle polizeilichen
Handelns aufgreifen. Die Ergebnisse der Tagung sollen in
parlamentarische Initiativen der Linksfraktion im Düsseldorfer
Landtag münden.
Aus dem Programm:
10.30 Uhr: Erfahrungen aus Demonstrationsbeobachtungen: Über Polizeistrategien bei Demonstrationen, die praktische Auslegung des Versammlungsrechtes und rechtswidrige Polizeigewalt referieren Elke Steven (Komitee für Grundrechte und Demokratie und Mitherausgeberin des Grundrechtereportes) und Ulla Jelpke (innenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag)
11.45 Uhr: »Täter unbekannt«: Über die Erkenntnisse rechtswidriger Polizeigewalt in der BRD, den Amnesty International-Deutschlandbericht 2010 und die »Kampagne für Kennzeichnungspflicht der Polizei« referiert Alexander Bosch, Sprecher der Themenkoordinationsgruppe »Polizei und Menschenrechte« der deutschen Sektion von Amnesty International
14.00 Uhr: »Defizite interner Polizeikontrolle – Der Polizeibeauftragte als Lösung?«: Über die Kontrolle polizeilichen Handelns referiert Rolf Gössner (Rechtsanwalt, Publizist und Vizepräsident der Internationalen Liga für Menschenrechte)
16.15 Uhr: »Erfahrungen aus der Einführung der Kennzeichnungspflicht für die Polizei«: Über Zustimmung, Befürchtungen und Widerstände bei der Einführung der Kennzeichnungspflicht für die Polizei im Land Berlin referiert Niklas Schrader, Referent der Fraktion Die Linke im Abgeordnetenhaus von Berlin
Aus dem Programm:
10.30 Uhr: Erfahrungen aus Demonstrationsbeobachtungen: Über Polizeistrategien bei Demonstrationen, die praktische Auslegung des Versammlungsrechtes und rechtswidrige Polizeigewalt referieren Elke Steven (Komitee für Grundrechte und Demokratie und Mitherausgeberin des Grundrechtereportes) und Ulla Jelpke (innenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag)
11.45 Uhr: »Täter unbekannt«: Über die Erkenntnisse rechtswidriger Polizeigewalt in der BRD, den Amnesty International-Deutschlandbericht 2010 und die »Kampagne für Kennzeichnungspflicht der Polizei« referiert Alexander Bosch, Sprecher der Themenkoordinationsgruppe »Polizei und Menschenrechte« der deutschen Sektion von Amnesty International
14.00 Uhr: »Defizite interner Polizeikontrolle – Der Polizeibeauftragte als Lösung?«: Über die Kontrolle polizeilichen Handelns referiert Rolf Gössner (Rechtsanwalt, Publizist und Vizepräsident der Internationalen Liga für Menschenrechte)
16.15 Uhr: »Erfahrungen aus der Einführung der Kennzeichnungspflicht für die Polizei«: Über Zustimmung, Befürchtungen und Widerstände bei der Einführung der Kennzeichnungspflicht für die Polizei im Land Berlin referiert Niklas Schrader, Referent der Fraktion Die Linke im Abgeordnetenhaus von Berlin
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Schwerpunkt