Zum Inhalt der Seite

Bundeswehr versenkt Schiffe vor Afrika

Potsdam/Dschibouti. Erstmals seit Beginn der 2008 gestarteten Antipiratenmission am Horn von Afrika hat die Bundeswehr zwei Schiffe von angeblichen Seeräubern versenkt. Der Vorfall ereignete sich am Freitag um 4.36 Uhr Ortszeit vor der Küste Tansanias. Die Boote befanden sich nach Angaben eines Bundeswehrsprechers im Schlepptau eines Mutterschiffes. Bei der Annäherung an dieses habe sich die Mannschaft »aggressiv verhalten«, worauf das Marineschiff das Feuer eröffnete. Daraufhin habe die Besatzung des Mutterschiffs eingelenkt und gebeten, das Feuer einzustellen. Die Motorboote im Schlepp seien losgebunden und dann von der Fregatte versenkt worden.

(dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 11.06.2011, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!