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Blogspott

Frankreich kämpft gegen Schleichwerbung, zumindest manchmal. Die Rundfunkregulierungsbehörde (CSA) hat die Reklameindustrie angewiesen, die Erwähnung von Facebook oder Twitter zu unterlassen. Künftig dürfen in der Werbung Äußerungen wie »Folgen Sie uns auf Twitter« oder »Finden Sie uns auf Facebook« nicht verwendet werden. Das Büro der Behörde teilte der Nachrichtenagentur AP am Montag mit, sie habe den Sendern geraten, statt dessen den allgemeineren Ausdruck »soziale Medien« zu verwenden. Facebook oder Twitter sollten nur dann namentlich genannt werden, wenn ein Bericht oder eine Sendung dies erforderlich machten. Die CSA hat sich damit zum Gespött der Blogosphäre gemacht, denn über die Dauer-Schleichwerbung für den französischen Präsidenten durch seine angeblich sensationelle Ehefrau hat sich die Behörde bis jetzt noch nicht beschwert. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.06.2011, Seite 12, Feuilleton

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