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Reizthema Braunkohle

Potsdam. Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) ist mit seinem Bekenntnis zur Braunkohleverstromung bei der Linkspartei auf Kritik gestoßen. Deren Bundestagsabgeordneter Wolfgang Neskovic warf Platzeck vor, mit dem Festhalten an der Braunkohle den Ausbau der erneuerbaren Energien zu verhindern. »Atomausstieg und Energiewende sind möglich, ohne auf die langfristige Verstromung der Braunkohle zu setzen«, erklärte Neskovic am Donnerstag. In Brandenburg regieren SPD und Linke gemeinsam. Im Koalitionsvertrag wird die Nutzung der Braunkohle als Brückentechnologie bezeichnet.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.05.2011, Seite 2, Inland

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