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Streiks bei Verlagen geplant
Berlin. Die Gewerkschaften ver.di und DJV haben am Dienstag in
Berlin gemeinsame Streiks von Redakteuren, Verlagsangestellten und
Druckern in Tageszeitungsverlagen angekündigt. Damit wolle man
Druck auf die Unternehmen ausüben, damit diese die geplanten
Absenkungen von Redakteursgehältern fallen ließen,
erklärten Sprecher der Organisationen. Die bereits laufenden
Tarifverhandlungen waren am 4.Mai ergebnislos abgebrochen worden,
weil der Bundesverband der Deutschen Zeitungsverleger (BDZV)
weitere Gespräche davon abhängig macht, daß die
Gewerkschaften sich vorab prinzipiell zu Tarifverschlechterungen
bereit erklären.
DJV und ver.di kündigten Arbeitskampfmaßnahmen für »die kommenden Tage und Wochen« an. Diese würden parallel für Redakteure, Angestellte und Drucker organisiert, um möglichst große Wirksamkeit zu erzielen. Angesichts von jährlichen Renditen von sechs bis acht Prozent seien die Unternehmerforderungen nicht nachvollziehbar. (dapd/jW)
DJV und ver.di kündigten Arbeitskampfmaßnahmen für »die kommenden Tage und Wochen« an. Diese würden parallel für Redakteure, Angestellte und Drucker organisiert, um möglichst große Wirksamkeit zu erzielen. Angesichts von jährlichen Renditen von sechs bis acht Prozent seien die Unternehmerforderungen nicht nachvollziehbar. (dapd/jW)
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