Zum Inhalt der Seite

Greenpeace wirbt um Stromkonzerne

Berlin. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat die marktbeherrschenden vier deutschen Stromkonzerne zur mehr Investitionen in erneuerbare Energien aufgefordert. Derzeit deckten E.on, RWE, Vattenfall und EnBW zwar 68 Prozent des erzeugten Stroms, lieferten aber nur 0,5 Prozent des Stroms aus Wind- und Sonnenkraft, teilte Greenpeace am Dienstag in Berlin bei der Vorstellung einer Studie zum Ökostromengagement der vier Unternehmen mit.

»Die vier Stromriesen müssen das sinkende Schiff der Atom- und Kohleverstromung verlassen und mit ins Boot der Energiewende kommen«, forderte der Energieexperte der Organisation, Karsten Smid. Das gelte gerade für den Bau von Offshore-Windparks auf dem Meer. Derzeit trügen noch Stadtwerke, Regionalversorger, Genossenschaften und Privathaushalte den Löwenanteil des Booms bei erneuerbaren Energien. (AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 20.04.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!