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Standard & Poor’s verwarnt USA

New York. Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat ihren langfristigen Ausblick für US-Anleihen von »stabil« auf »negativ« gesenkt. Als Grund für die Herabsenkung nannte die Agentur die hohen Staatsschulden der USA. Die Bonitätsnoten für kurz- und langfristige Anleihen wurden jedoch nicht geändert. Die USA hätten ein hohes Einkommen, eine diversifizierte und flexible Wirtschaft, die Wachstum gefördert habe, während die Inflation niedrig gehalten wurde, teilte Standard & Poor’s mit. Innerhalb der kommenden zwei Jahre könnten diese Vorteile jedoch von den wachsenden Staatsschulden aufgewogen werden. Das Defizit sei 2009 auf elf Prozent des Bruttoinlandsprodukts gestiegen, teilte Standard & Poor’s mit. Das sei viel höher als die zwei bis fünf Prozent in den sechs vorangegangenen Jahren. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.04.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

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