-
16.04.2011
- → Inland
Friedrich warnt vor »linker« Gewalt
Berlin. Die Zahl der »politisch motivierten« Straftaten
in Deutschland ist gesunken. Im vergangenen Jahr seien 27180
solcher Delikte gezählt worden, wie das Bundesinnenministerium
am Freitag in Berlin mitteilte. Das sei ein Rückgang um fast
20 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Die meisten dieser Delikte sind laut Statistik wie in den Vorjahren der Neonaziszene zuzuordnen. Hier wurden allein 16375 Taten gemeldet, von »links« knapp 6900. Bei den Gewalttaten ordnet das Ministerium dagegen 1377 der linken und 806 der rechten Szene zu. Ein Großteil der Linken zugeschriebenen Gewaltdelikte dürften auf Auseinandersetzungen mit der Polizei während Demonstrationen zurückzuführen sein.
Friedrich zufolge hat insgesamt die Zahl der gegen Polizisten gerichteten Straftaten um 31,7 Prozent zugenommen, die der Körperverletzungen darunter sei um 14,2 Prozent gestiegen. (dapd/jW)
Die meisten dieser Delikte sind laut Statistik wie in den Vorjahren der Neonaziszene zuzuordnen. Hier wurden allein 16375 Taten gemeldet, von »links« knapp 6900. Bei den Gewalttaten ordnet das Ministerium dagegen 1377 der linken und 806 der rechten Szene zu. Ein Großteil der Linken zugeschriebenen Gewaltdelikte dürften auf Auseinandersetzungen mit der Polizei während Demonstrationen zurückzuführen sein.
Friedrich zufolge hat insgesamt die Zahl der gegen Polizisten gerichteten Straftaten um 31,7 Prozent zugenommen, die der Körperverletzungen darunter sei um 14,2 Prozent gestiegen. (dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland