Zum Inhalt der Seite

Basketball: Ohne Wortlaut

Los Angeles. Kobe Bryant ist von der NBA zu einer 100000-Dollar-Geldstrafe verurteilt worden. Er hatte im Spitzenspiel der Liga am Dienstag den Schiedsrichter Bennie Adams beleidigt. Mit einer schwulenfeindlichen Äußerung. Der Wortlaut ist nicht bekannt. NBA-Commissioner David Stern sprach von einer »Geschmacklosigkeit«. Bryant hatte sich da schon entschuldigt. Die Äußerung habe nichts mit seiner »Einstellung gegenüber Homosexuellen zu tun«. Gefallen war sie nach seinem 15. technischen Foul in der Saison, nach dem 16. ist man ein Spiel gesperrt. Im Ranking um das meistverkaufte NBA-Trikot liegt Bryant, Sieger von 2010, seit Mittwoch hinter LeBron James. Dirk Nowitzki hat es nicht in die Top 15 geschafft.

(sid/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 15.04.2011, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!