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09.04.2011
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Von Kiel bis Basel
jW-Aktionen bisher in über 40 Orten
Daß unsere Überlegungen nicht nur graue Theorie sind und auch zu anderen Gelegenheiten realisiert werden können, zeigt unser Unterstützer Sönke aus Bremen. Er hat in den letzten Wochen auf zwei Veranstaltungen jeweils 50 Freiexemplare der jungen Welt gezielt verteilt und nebenbei 25 Probeabos eingeworben. Daraus konnten wir nach der Belieferung durch die interne Verlagsakquise bisher sieben neue Abonnenten gewinnen. An Sönke unseren herzlichen Dank – für das prima Ergebnis und sein nachahmenswertes Beispiel. Einen Bestellcoupon für die Verteilaktion finden Sie auf unserer Internetseite und in der jW-Ausgabe vom kommenden Montag.
Aktionsbüro
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
