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Malalai Joya darf doch in USA reisen

Washington. Die USA gewähren der zunächst abgewiesenen afghanischen Frauenrechtlerin Malalai Joya nun doch ein Visum. Außenamtssprecher Mark Toner bestätigte Ende vergangener Woche, die frühere Abgeordnete der Loya Dschirga dürfe für eine Vortragsreise in die USA kommen. Mehrere Kongreßmitglieder hatten sich dafür eingesetzt.

Zuvor war Joyas Visumsantrag noch abgelehnt worden – nach Angaben der in den USA ansässigen Organisation Afghan Women’s Mission mit der Begründung, Joya lebe im Untergrund und sei arbeitslos. Die 32jährige ist eine scharfe Kritikerin der Taliban, des korrupten Präsidenten Hamid Karsai und der Besatzung Afghanistans durch US-Truppen. Sie hat mehrere Mordanschläge überlebt.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.04.2011, Seite 15, Feminismus

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