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Demonstranten in Syrien erschossen

Damaskus. Syrische Sicherheitskräfte haben am Mittwoch im Süden des Landes fünf regierungskritische Demonstranten erschossen. Bei den Auseinandersetzungen in der Nähe der Al-Omari-Moschee in der Stadt Deraa seien zudem Dutzende Menschen verletzt worden, sagte ein Menschenrechtsaktivist. »Der Strom fiel aus, und sofort waren Schüsse zu hören«, fügte er hinzu. Außerdem hätten die Sicherheitskräfte Tränengas gegen die Protestierenden eingesetzt. Zwei in der Stadt arbeitende Journalisten der Nachrichtenagentur AFP teilten mit, sie seien in ihrem Auto angehalten worden und hätten ihre technische Ausrüstung abgeben müssen. Im Lauf des Dienstags hatten sich in der Nähe der Moschee mehr als tausend Demonstranten versammelt und regierungskritische Parolen skandiert. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.03.2011, Seite 1, Ausland

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