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14.03.2011
- → Ausland
Sieben Tote bei Protesten in Jemen
Sanaa. Beim gewaltsamen Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen
Demonstranten im Jemen sind am Samstag und Sonntag nach Angaben von
Ärzten insgesamt sieben Menschen getötet worden. Am
Samstag abend waren in der jemenitischen Stadt Aden zunächst
Hunderte Menschen auf die Straße gegangen, um gegen den Tod
eines Demonstranten zu protestieren, wie ein Behördenvertreter
mitteilte. Die Demonstranten zündeten eine Polizeistation an
und blockierten mit brennenden Reifen die Straßen. Nach
Angaben eines Zeugen schossen Sicherheitskräfte von
Dächern auf die Demonstranten. Zwei Menschen wurden
getötet, zwei weitere erlagen nach Informationen der
Ärzte am Sonntag ihren Kopfschußverletzungen.
In der Hauptstadt Sanaa wurden zwei Demonstranten getötet, im südostjemenitischen Mukalla erschossen Sicherheitskräfte laut Rettungskräften und Augenzeugen einen zwölfjährigen Jungen. Am Sonntag gab es außerdem bei einer Sitzblockade vor der Universität Sanaa nach Zeugenangaben Dutzende Verletzte, als Polizei und Regierungsanhänger diese mit Schüssen und Tränengas angegriffen hätten. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon verurteilte die »übermäßige Gewaltanwendung gegen friedliche Demonstranten«.
(AFP/jW)
In der Hauptstadt Sanaa wurden zwei Demonstranten getötet, im südostjemenitischen Mukalla erschossen Sicherheitskräfte laut Rettungskräften und Augenzeugen einen zwölfjährigen Jungen. Am Sonntag gab es außerdem bei einer Sitzblockade vor der Universität Sanaa nach Zeugenangaben Dutzende Verletzte, als Polizei und Regierungsanhänger diese mit Schüssen und Tränengas angegriffen hätten. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon verurteilte die »übermäßige Gewaltanwendung gegen friedliche Demonstranten«.
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