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Sieben Tote bei Protesten in Jemen

Sanaa. Beim gewaltsamen Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen Demonstranten im Jemen sind am Samstag und Sonntag nach Angaben von Ärzten insgesamt sieben Menschen getötet worden. Am Samstag abend waren in der jemenitischen Stadt Aden zunächst Hunderte Menschen auf die Straße gegangen, um gegen den Tod eines Demonstranten zu protestieren, wie ein Behördenvertreter mitteilte. Die Demonstranten zündeten eine Polizeistation an und blockierten mit brennenden Reifen die Straßen. Nach Angaben eines Zeugen schossen Sicherheitskräfte von Dächern auf die Demonstranten. Zwei Menschen wurden getötet, zwei weitere erlagen nach Informationen der Ärzte am Sonntag ihren Kopfschußverletzungen.

In der Hauptstadt Sanaa wurden zwei Demonstranten getötet, im südostjemenitischen Mukalla erschossen Sicherheitskräfte laut Rettungskräften und Augenzeugen einen zwölfjährigen Jungen. Am Sonntag gab es außerdem bei einer Sitzblockade vor der Universität Sanaa nach Zeugenangaben Dutzende Verletzte, als Polizei und Regierungsanhänger diese mit Schüssen und Tränengas angegriffen hätten. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon verurteilte die »übermäßige Gewaltanwendung gegen friedliche Demonstranten«.
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(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.03.2011, Seite 7, Ausland

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