-
10.03.2011
- → Natur & Wissenschaft
Glory, Glory, Hallelujah
Zur Erforschung des Klimawandels wollte die US-Weltraumbehörde
NASA am Freitag den Satelliten »Glory« ins All
schicken. Eine Rakete brachte ihn vom kalifornischen
Luftwaffenstützpunkt Vandenberg Richtung Umlaufbahn. Vor dem
Start seien «keine Anomalien» festgestellt worden,
erklärte der zuständige NASA-Mann Omar Baez. Nach einigen
Minuten sei leider klar gewesen, daß sich die
Schutzverkleidung nicht planmäßig lösen,
»Glory« deshalb nicht schnell genug in die vorgesehene
Erdumlaufbahn gelangen, sondern »irgendwo in den
südlichen Pazifik« stürzen würde. So geschah
es denn auch. Der 528 Kilogramm schwere, 305 Millionen Euro teure
Satellit sollte feine Schwebstoffe, sogenannte Aerosole, in der
Erdatmosphäre messen. Eine ähnliche Panne war der NASA im
Februar 2009 unterlaufen, als ein Satellit, der Daten über den
weltweiten Kohlendioxid-Ausstoß sammeln sollte, in der
Nähe der Antarktis ins Meer stürzte. Noch ist unklar, ob
»Glory« aus denselben Gründen seine Umlaufbahn
verfehlte. Rick Straka, Vizechef des Unternehmens Orbital Sciences,
das »Glory« und seine Trägerrakete gebaut hatte,
erklärte, derzeit lägen nicht genügend Daten vor, um
den Absturz genauer zu erklären.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Natur & Wissenschaft
