-
04.03.2011
- → Inland
Warnstreiks im Norden und Osten
Leipzig/Schwerin/Bremen. Tausende Lehrer und andere
Beschäftigte im öffentlichen Dienst der Länder sind
am Donnerstag in den Warnstreik getreten. Schwerpunkt der
Arbeitsniederlegungen und Protestaktionen in der laufenden
Tarifrunde waren Ost- und Norddeutschland.
In Dresden, Leipzig und Chemnitz legten nach Gewerkschaftsangaben etwa 3000 Lehrer für vier Stunden die Arbeit nieder. 12000 Angestellte des öffentlichen Dienstes demonstrierten in Bremen für Einkommensverbesserungen. Befristete Arbeitsniederlegungen gab es auch in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Niedersachsen. Die Arbeitgeber haben bisher kein Angebot unterbreitet. Die nächste Verhandlungsrunde ist am 9. März geplant. Mit den Warnstreiks wollen die Gewerkschaften den Druck erhöhen. Die Länder lehnen deren Forderung nach monatlich 50 Euro plus drei Prozent mehr Gehalt für die bundesweit etwa 600000 Beschäftigten ab.
(jW/dapd)
In Dresden, Leipzig und Chemnitz legten nach Gewerkschaftsangaben etwa 3000 Lehrer für vier Stunden die Arbeit nieder. 12000 Angestellte des öffentlichen Dienstes demonstrierten in Bremen für Einkommensverbesserungen. Befristete Arbeitsniederlegungen gab es auch in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Niedersachsen. Die Arbeitgeber haben bisher kein Angebot unterbreitet. Die nächste Verhandlungsrunde ist am 9. März geplant. Mit den Warnstreiks wollen die Gewerkschaften den Druck erhöhen. Die Länder lehnen deren Forderung nach monatlich 50 Euro plus drei Prozent mehr Gehalt für die bundesweit etwa 600000 Beschäftigten ab.
(jW/dapd)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland