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Sorge wegen Satellitenabsturz

Hamburg. Die Bundesregierung sorgt sich laut einem Bericht des Spiegel wegen des bevorstehenden Absturzes eines deutschen Forschungssatelliten. Wie das Magazin am Wochenende vorab berichtete, wird der 2,4 Tonnen schwere Raumsonde »Rosat« zwischen Oktober und Dezember auf die Erde prallen. Analysen zufolge werde sie im besten Fall in der Atmosphäre verglühen oder ins Meer stürzen. Falls Teile aber auf eine Stadt fallen würden, könnten die Auswirkungen immens sein. Nach Angaben des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt sei auch der Abschuß des Satelliten möglich, falls Gefahr für Menschen bestehe. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.02.2011, Seite 5, Inland

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