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Nach verseuchter ­Injektion gestorben

New Delhi. In einem indischen Krankenhaus sind innerhalb von zehn Tagen zwölf schwangere Frauen womöglich an den Folgen einer verseuchten Injektion gestorben. Fünf weitere Frauen befänden sich in dem staatlichen Umaid-Krankenhaus in der westindischen Stadt Jodhpur in einem kritischen Zustand, berichtete die Zeitung The Indian Express am Freitag unter Berufung auf Ärzte. Zwei Kinder starben demnach noch vor der Geburt, zehn andere überlebten und befinden sich außer Gefahr. Die Frauen seien nach starken Blutungen gestorben, die offenbar durch die intravenöse Injektion einer verunreinigten Flüssigkeit ausgelöst wurden, sagte ein Arzt. Die Polizei leitete Ermittlungen gegen den indischen Hersteller und den Vertreiber der Injektionen ein, berichtete die Zeitung.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.02.2011, Seite 6, Ausland

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