Experten: Athen soll Euro-Zone verlassen
Brüssel/Berlin. Abkehr vom Euro oder stark sinkende
Löhne: Der europäische Sachverständigenrat EEAG
schlägt Griechenland eine Radikalkur vor. »Es gibt nur
die Wahl zwischen diesen beiden Übeln«, schrieben die
Experten in ihrem am Dienstag in Brüssel vorgestellten
Bericht. »Eine dritte Alternative – anhaltende
Transferleistungen der Europäischen Union – stellt keine
brauchbare Lösung dar.« Andere Experten wollen die
Gläubiger an den Sanierungskosten beteiligen und machen sich
für einen Schuldenerlaß stark.
Trotz rigider Streichungen trauen die Sachverständigen aus sieben Staaten dem hochverschuldeten Land nicht zu, sich aus eigener Kraft zu sanieren. Sie schlagen daher vor, daß Griechenland entweder aus der Währungsunion austritt und die Drachme wiedereinführt – oder Löhne und Preise auf breiter Front drastisch senkt. (Reuters/jW)
Trotz rigider Streichungen trauen die Sachverständigen aus sieben Staaten dem hochverschuldeten Land nicht zu, sich aus eigener Kraft zu sanieren. Sie schlagen daher vor, daß Griechenland entweder aus der Währungsunion austritt und die Drachme wiedereinführt – oder Löhne und Preise auf breiter Front drastisch senkt. (Reuters/jW)
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