Zum Inhalt der Seite

Internet (1)

Museen im Netz: Der Internetmulti Google stellte am Dienstag die Innenansichten von Museen wie dem Museum of Modern Art in New York, dem Museo Reina Sofia in Madrid oder der Berliner Alten Nationalgalerie ins Netz. Insgesamt mehr als 1000 Kunstwerke in 17 Museen in neun Ländern sind so ab sofort unter www. googleartproject.com zu sehen. Besucher können die Kunstwerke entweder einzeln ansehen oder einen Rundgang durch die mit der Technik von Google Streetview aufgenommenen mehr als 350 Säle unternehmen. Nach Einschätzung des Unternehmens eröffne das »Google Art Projekt« eine neue Dimension. So sei es etwa möglich, die Gemälde zu vergrößern, um sich sonst schwer sichtbare Details anzuschauen. In der Berliner Gemäldegalerie könne man so beispielsweise einen winzigen lateinischen Spruch auf dem Bild »Der Kaufmann Georg Gisze« von Hans Holbein dem Jüngeren entziffern. (AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 03.02.2011, Seite 13, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!