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Schlimmste Naturkatastrophe

Teresópolis. Mehr als 500 Tote, unzählige von Wasser- und Schlammassen fortgerissene Häuser – Brasilien wird derzeit von der größten Naturkatastrophe seiner Geschichte heimgesucht. In der Bergregion nördlich von Rio de Janeiro töteten Hochwasser und Erdrutsche nach Behördenangaben bereits Hunderte Menschen. Staatschefin Dilma Rousseff steht damit gleich zu Beginn ihrer Amtszeit vor enormen Herausforderungen. Nach heftigen Regenfällen leidet die Bergregion in der Nähe von Rio de Janeiro unter verheerenden Überschwemmungen. Allein in der Nacht zu Mittwoch seien 506 Menschen durch das Hochwasser und Schlammlawinen ums Leben gekommen, berichtete die Nachrichten-Website G1 am Donnerstag (Ortszeit) unter Berufung auf Behördenvertreter. Laut den Medien stellen die Überschwemmungen sogar die bisher schlimmste Katastrophe in der Geschichte Brasiliens in den Schatten: 1967 hatte ein Erdrutsch in der Küstenstadt Caraguatatuba 1967 bis zu 436 Todesopfern gefordert. Die Lage drohte sich nun durch weitere Regenfälle noch zu verschlimmern. Die brasilianische Regierung stellte den Flutopfern bislang umgerechnet knapp 350 Millionen Euro Soforthilfe und sieben Tonnen medizinisches Material bereit. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.01.2011, Seite 7, Ausland

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