-
15.01.2011
- → Feuilleton
Tote Sprache
Nach dem Willen des Fördervereins Bairische Sprache und
Dialekte (FBSD) soll die Landesregierung die bairische Mundart
stärker fördern. Da die bairische Sprache und die
Dialekte «elementare Kulturgüter» seien, läge
es in der Verantwortung des Freistaats, ihren Erhalt zu
schützen, sagte der Vereinsvorsitzende Horst Münzinger.
Entgegen der landläufigen Meinung berge das Beherrschen von
Dialekt mehr Vor- als Nachteile. «Wer Dialekt spricht, lernt
Sprachen leichter», sagte Münzinger. Der Rückgang
des Mundartgebrauchs in Bayern müsse deshalb gestoppt werden
und die bairische Sprache und die Dialekte in den
Kindergärten, Kindertagestätten und Schulen in Bayern
wieder mehr Bedeutung erlangen. Die UNESCO hatte bereits 2009 die
bayerische Sprache als gefährdet eingestuft. (dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton