Zum Inhalt der Seite

Tote bei Protesten gegen Gaspreise

Santiago de Chile. Bei Protesten gegen eine Erhöhung der Gaspreise in Südchile sind zwei Frauen getötet und ein Mädchen schwer verletzt worden. Wie die Behörden in der Hafenstadt Punta Arenas am Mittwoch (Ortszeit) mitteilten, befanden sich die beiden Frauen und das Mädchen auf einer Barrikade, in die ein Kleinlaster raste. Es gab 34 Festnahmen wegen »Diebstahls und Störung der öffentlichen Ordnung«. Die seit Tagen andauernden Proteste gingen unterdessen weiter. Die Blockade des Flughafens der 140000-Einwohner-Stadt Punta Arenas durch Demonstranten führte zu Einschränkungen im Luftverkehr, auch Touristenschiffe in Richtung Antarktis konnten nicht im Hafen anlegen. In der im äußersten Süden des Landes gelegenen Region, wo es fast immer kalt ist, wurden die Erdgaspreise bislang stark suvbventioniert. Jetzt sollen sie ab dem 1. Februar um 17 Prozent steigen.

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 14.01.2011, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!