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Klage gegen Parteiauflösung

Rangun. Myanmars Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi setzt ihren Kampf gegen die von der Militärjunta erzwungene Auflösung ihrer Partei fort. Vor dem Obersten Gericht des Landes reichte sie am Donnerstag eine Sonderklage ein, wie einer ihrer Anwälte mitteilte. Die Partei Nationale Liga für Demokratie (NLD) war aufgelöst worden, nachdem sie zum Boykott der international als »Farce« bezeichneten Parlamentswahl vom vergangenen November aufgerufen hatte. Kurz nach der Wahl war Suu Kyi, die rund 15 Jahre in Haft oder unter Hausarrest verbrachte, auf freien Fuß gesetzt worden. Das Oberste Gericht hatte eine andere Klage Suu Kyis gegen die Parteiauflösung kurz nach ihrer Freilassung abgewiesen. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.01.2011, Seite 7, Ausland

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