-
13.01.2011
- → Natur & Wissenschaft
Massenentlassungen bei Myspace
Berlin. Den Beschäftigten des Onlineportals Myspace droht
offenbar eine neue Kündigungswelle. Wie das Computermagazin
chip.de am Mittwoch meldete, will die ehemalige Nummer eins unter
den »sozialen Netzwerken« die Hälfte seiner
Mitarbeiter entlassen, darunter auch Angestellte in Deutschland.
Nachdem bereits 2009 die Belegschaft von rund 1 500 auf 1000
Mitarbeiter reduziert wurde, erhielten demnach nun weitere 500
Beschäftigte ihre Kündigung. Das Unternehmen reagiert
damit auf den stetig wachsenden Bedeutungsverlust gegenüber
dem einstigen Mitbewerber Facebook. Während Myspace bei 100
Millionen registrierten Nutzern stagniert, wächst Facebook
unaufhaltsam weiter und kann mittlerweile bereits mehr als 500
Millionen Nutzer vorweisen.
Myspace will auch seine Deutschland-Vertretungen schließen. Den 30 Angestellten der Tochtergesellschaft Fox Interactive Media Germany wurde zum 28. Februar gekündigt, zum selben Zeitpunkt wird die Gesellschaft aufgelöst. Lange Zeit galt Myspace als der beliebteste Vertreter des sogenannten Web 2.0. Das Portal ermöglicht seinen Nutzern, kostenlose Benutzerprofile mit Fotos, Videos und Blogs zu erstellen. (jW)
Myspace will auch seine Deutschland-Vertretungen schließen. Den 30 Angestellten der Tochtergesellschaft Fox Interactive Media Germany wurde zum 28. Februar gekündigt, zum selben Zeitpunkt wird die Gesellschaft aufgelöst. Lange Zeit galt Myspace als der beliebteste Vertreter des sogenannten Web 2.0. Das Portal ermöglicht seinen Nutzern, kostenlose Benutzerprofile mit Fotos, Videos und Blogs zu erstellen. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Natur & Wissenschaft