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Joan Baez wird 70

Sie wurde als »Muse des Folksongs« geehrt und als politische Agitatorin gefürchtet. Seit fast 50 Jahren setzt sich die US-Folksängerin Joan Baez vor allem in ihrer Heimat, aber auch weltweit für Bürgerrechte, soziale Gerechtigkeit und gegen den Krieg ein – damals in Vietnam, später im Irak. Am Sonntag wird Baez 70 Jahre alt. Als kleines Mädchen durfte die am 9. Januar 1941 in New York geborene und in Redlands, Kalifornien, aufgewachsene Sängerin wegen ihrer dunklen Hautfarbe nicht mit den Nachbarkindern spielen. Jahre später trat sie zum 90. Geburtstag von Nelson Mandela im Londoner Hyde Park auf. Ihr jüngstes Studioalbum mit dem Titel »Day After Tomorrow« veröffentlichte sie 2008, es war ihr erstes seit fünf Jahren und enthielt Interpretationen ihrer Lieblingssongs unter anderem von Tom Waits, Elvis Costello und Patty Griffin. Im vergangenen Jahr folgte dann die Dokumentation »How Sweet The Sound«. Baez sah sich immer mehr als Politikerin denn als Sängerin. »Seit ich zehn war, beschäftigt mich nur der eine Wunsch: daß die Leute aufhören, sich gegenseitig das Gehirn aus dem Schädel zu blasen.« (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.01.2011, Seite 13, Feuilleton

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