-
07.01.2011
- → Kapital & Arbeit
Konsequenzen aus Spionage bei Renault
Paris. Die französische Regierung zieht Konsequenzen aus der Affäre um Industriespionage beim Autobauer Renault. Industrieminister Eric Besson kündigte am Donnerstag im Fernsehsender RTL eine Verschärfung der Regelungen an, um Betriebsgeheimnisse in jenen Unternehmen zu schützen, die staatliche Unterstützung erhalten. Renault hatte am Dienstag drei Führungskräfte suspendiert, die Informationen zur Entwicklung eines Elektroautos verraten haben sollen. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!