Zum Inhalt der Seite

EZB braucht mehr Kapital

Frankfurt/Main. Die Europäische Zentralbank (EZB) erwägt, die Notenbanken der Euro-Länder um eine Aufstockung ihres Kapitals zu bitten. Dies stehe auf der Tagesordnung beim nächsten EZB-Rat am Donnerstag, verlautete am Dienstag aus Insiderkreisen. Grund für eine Kapitalaufstockung sind Medienberichten zufolge Sorgen über mögliche Verluste durch den Aufkauf von Staatsanleihen von Schuldenstaaten. Die EZB hatte während der Griechenland-Krise im Mai damit begonnen, in Staatsanleihen von in Schwierigkeiten steckenden Ländern zu investieren. Im Zuge der Irland-Krise hatte sie erst in den vergangenen Wochen das Volumen noch einmal erhöht. Insgesamt hat die EZB bislang 72 Milliarden Euro in den Kauf öffentlicher Anleihen gesteckt. Ihr Grundkapital beträgt zur Zeit knapp 5,8 Milliarden Euro.

(AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 15.12.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!