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BMW setzt auf Auslandsstandorte

München. Der Autobauer BMW will wegen der guten Absatzlage im Ausland künftig noch mehr Autos außerhalb Deutschlands bauen. »Inzwischen produzieren wir 60 Prozent unserer Autos in Deutschland, 40 Prozent im Ausland. Langfristig werden wir uns wohl auf eine Verteilung von bis zu 50 zu 50 einstellen müssen«, sagte BMW-Produktionsvorstand Frank-Peter Arndt der Süddeutschen Zeitung vom Samstag. Dies solle nicht zu Lasten heimischer Arbeitsplätze gehen, betonte Arndt. Gleichwohl werde der Aufbau neuer Arbeitsplätze aber »in großem Umfang« im Ausland stattfinden, wo die BMW Group am stärksten wachse.

BMW unterhält große Fabriken unter anderem im US-amerikanischen Spartanburg und im chinesischen Shenyang. Gleichzeitig investiert der Autobauer aber auch massiv in Deutschland. Auch gehe man von »einem starken Wachstum in Indien aus« und werde künftig auch den BMW X1 dort bauen, sagte Arndt. Ein Zukunftsmarkt sei auch Südkorea, wo im November mit 1980 Fahrzeugen 90 Prozent mehr Autos als im Vorjahr verkauft wurden. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.12.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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