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Kartellverfahren ­gegen Zementfirmen

Brüssel. Der deutsche Branchenführer HeidelbergCement und weitere Zementhersteller stehen im Verdacht, durch illegale Kartellabsprachen Preise in die Höhe getrieben zu haben. Die EU-Kommission leitete ein förmliches Wettbewerbsverfahren gegen eine Reihe von in der EU aktiven Unternehmen ein, teilte die Behörde am Freitag in Brüssel mit. Es gehe neben dem Verdacht der Preisabsprachen auch um mögliche Marktaufteilungen und Beschränkungen der Ein- und Ausfuhr von Zement und verwandten Produkten, erklärte die Kommission. Wie zu diesem Verfahrenszeitpunkt üblich, nannte sie nicht die Namen der betroffenen Firmen. HeidelbergCement bestätigte aber auf Anfrage, daß es zu den Verdächtigten gehört. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.12.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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