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11.12.2010
- → Kapital & Arbeit
Kartellverfahren gegen Zementfirmen
Brüssel. Der deutsche Branchenführer HeidelbergCement und
weitere Zementhersteller stehen im Verdacht, durch illegale
Kartellabsprachen Preise in die Höhe getrieben zu haben. Die
EU-Kommission leitete ein förmliches Wettbewerbsverfahren
gegen eine Reihe von in der EU aktiven Unternehmen ein, teilte die
Behörde am Freitag in Brüssel mit. Es gehe neben dem
Verdacht der Preisabsprachen auch um mögliche
Marktaufteilungen und Beschränkungen der Ein- und Ausfuhr von
Zement und verwandten Produkten, erklärte die Kommission. Wie
zu diesem Verfahrenszeitpunkt üblich, nannte sie nicht die
Namen der betroffenen Firmen. HeidelbergCement bestätigte aber
auf Anfrage, daß es zu den Verdächtigten gehört.
(AFP/jW)
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