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11.12.2010
- → Geschichte
Anno…50. Woche
1870, 17. Dezember: Die sozialdemokratischen Arbeiterführer
August Bebel, Wilhelm Liebknecht und Adolf Hepner werden auf
Betreiben der preußischen Reaktion wegen ihrer
Aktivitäten gegen den Deutsch-Französischen Krieg
verhaftet. Der Generalrat der Internationalen Arbeiterassoziation
beginnt unverzüglich damit, Hilfsmaßnahmen für die
Eingekerkerten zu organisieren.
1925, 13. Dezember: Im Rahmen der von der KPD initiierten Kampagne für die Fürstenenteignung kommt es zu einer Großdemonstration in Berlin, an der sich über 60000 Menschen beteiligen. Die Losung lautet: »Keinen Pfennig den Fürsten! Brot und Arbeit dem notleidenden Volk!«
1935, 18. Dezember: Nachdem am Vortag Rudolf Claus wegen seiner Tätigkeit für die Rote Hilfe von den deutschen Faschisten hingerichtet worden war, protestieren führende Kommunisten und Sozialdemokraten in einer öffentlichen Erklärung gegen das Nazigewaltregime. Es heißt in der Erklärung: »Wir Sozialdemokraten und Kommunisten richten in heiliger Empörung im Angesicht des Märtyrertodes von Rudolf Claus an alle freiheitlich denkenden Menschen der Welt, an alle zivilisierten Staaten den feierlichen Appell: Durch die Kraft des Weltprotestes den Morden und der Barbarei im ›Dritten Reiche‹ Einhalt zu gebieten.«
1940, 18. Dezember: Adolf Hitler unterzeichnet die Weisung Nr. 21 zur Vorbereitung des Überfalls auf die Sowjetunion. Es heißt darin: Die »deutsche Wehrmacht muß darauf vorbereitet sein, auch vor Beendigung des Krieges gegen England Sowjetrußland in einem schnellen Feldzug niederzuwerfen (Fall Barbarossa)«.
1950, 18. Dezember: In Brüssel beginnt eine Tagung des NATO-Rats. Im Verlauf des Treffens erklären die zwölf Mitgliedsstaaten ihr Einverständnis für eine mögliche Aufnahme der BRD in das westliche Militärbündnis. US-General Dwight D. Eisenhower wird zum Oberbefehlshaber der geplanten europäischen Streitmacht in der NATO ernannt.
1960, 17. Dezember: Auf einem Kongreß in Stuttgart wird die Deutsche Friedensunion (DFU) gegründet. Ziel ist die Sammlung oppositioneller Kräfte gegen den Militarisierungskurs der Bonner Regierung.
1925, 13. Dezember: Im Rahmen der von der KPD initiierten Kampagne für die Fürstenenteignung kommt es zu einer Großdemonstration in Berlin, an der sich über 60000 Menschen beteiligen. Die Losung lautet: »Keinen Pfennig den Fürsten! Brot und Arbeit dem notleidenden Volk!«
1935, 18. Dezember: Nachdem am Vortag Rudolf Claus wegen seiner Tätigkeit für die Rote Hilfe von den deutschen Faschisten hingerichtet worden war, protestieren führende Kommunisten und Sozialdemokraten in einer öffentlichen Erklärung gegen das Nazigewaltregime. Es heißt in der Erklärung: »Wir Sozialdemokraten und Kommunisten richten in heiliger Empörung im Angesicht des Märtyrertodes von Rudolf Claus an alle freiheitlich denkenden Menschen der Welt, an alle zivilisierten Staaten den feierlichen Appell: Durch die Kraft des Weltprotestes den Morden und der Barbarei im ›Dritten Reiche‹ Einhalt zu gebieten.«
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1940, 18. Dezember: Adolf Hitler unterzeichnet die Weisung Nr. 21 zur Vorbereitung des Überfalls auf die Sowjetunion. Es heißt darin: Die »deutsche Wehrmacht muß darauf vorbereitet sein, auch vor Beendigung des Krieges gegen England Sowjetrußland in einem schnellen Feldzug niederzuwerfen (Fall Barbarossa)«.
1950, 18. Dezember: In Brüssel beginnt eine Tagung des NATO-Rats. Im Verlauf des Treffens erklären die zwölf Mitgliedsstaaten ihr Einverständnis für eine mögliche Aufnahme der BRD in das westliche Militärbündnis. US-General Dwight D. Eisenhower wird zum Oberbefehlshaber der geplanten europäischen Streitmacht in der NATO ernannt.
1960, 17. Dezember: Auf einem Kongreß in Stuttgart wird die Deutsche Friedensunion (DFU) gegründet. Ziel ist die Sammlung oppositioneller Kräfte gegen den Militarisierungskurs der Bonner Regierung.
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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