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Ermittlungen gegen Bahn-Vorstand

Berlin. Nach dem Hitze-Chaos im Sommer in mehr als 50 Fernzügen der Deutschen Bahn ermittelt die Berliner Staatsanwaltschaft gegen den Konzernvorstand. Das sagte ein Behördensprecher am Donnerstag. Dem Vorstand werde fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen. Es werde geprüft, ob die Vorstandsmitglieder von vornherein Kenntnis von den schlecht funktionierenden Klimaanlagen in den ICE hatten. Der Staatsanwaltschaft lägen »eine Handvoll« Strafanzeigen betroffener Reisender vor, die zur Aufnahme der Ermittlungen geführt hätten.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.12.2010, Seite 2, Inland

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