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Vorerst keine ­Castoren nach Majak

Berlin. Der Atommülltransport von Ahaus nach Rußland wird vorerst nicht starten. Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) sagte am Mittwoch im Bundestag, man prüfe sehr sorgfältig, ob in Rußland eine sichere Verwertung stattfinden könne. Atomkraftgegner waren zuletzt davon ausgegangen, daß der Transport bereits Mitte Dezember das nordrhein-westfälische Zwischenlager Ahaus verläßt.

Dabei handelt es sich um 951 Brennelemente aus dem ehemaligen DDR-Forschungsreaktor Rossendorf in Sachsen, die von der Sowjetunion geliefert worden waren. Sie sollen von Rußland zurückgenommen werden und in Majak verbleiben. Der stark strahlende Abfall lagert seit 2005 in 18 Castorbehältern in Ahaus. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.12.2010, Seite 5, Inland

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