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Leipziger Buchpreis

Der Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2011 geht an den österreichischen Publizisten und Schriftsteller Martin Pollack. Pollack sei es gelungen, in seinen historischen Reportagen »stets ein erhellendes Licht auch auf unsere Gegenwart« zu werfen, teilte die Jury am Donnerstag in Leipzig mit. Hervorhebenswert ist nach Ansicht der Juroren auch seine Empathie für die namenlosen Opfer der Geschichte. Zuletzt erschien von Pollack der »Kaiser von Amerika«, in dem er die Massenflucht von Juden, Polen und Ukrainern aus Galizien zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Prototyp heutiger Migrationsströme beschreibt. Der mit 15000 Euro dotierte Preis wird während der Leipziger Buchmesse am 16.März verliehen. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.11.2010, Seite 12, Feuilleton

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