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Ermittlungen gegen George Bush gefordert

Washington. Nach der Verteidigung von Foltermethoden in seinen Memoiren hat die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (ai) Ermittlungen gegen den früheren US-Präsidenten George W. Bush gefordert. Das Bekenntnis zu der als Folter angesehenen Verhörmethode Waterboarding verpflichte die USA, rechtliche Schritte gegen Bush einzuleiten, erklärte ein ai-Sprecher am Dienstag gegenüber Medien. Bush hatte in seinem am Dienstag veröffentlichten Buch »Decision Points« («Entscheidungspunkte») erneut die Anwendung der Waterboarding-Methode bei Terrorverdächtigen verteidigt. Zudem hatte er Altkanzler Gerhard Schröder vorgeworfen, ihm noch im Januar 2002 Unterstützung für den im März 2003 begonnenen Krieg gegen den Irak signalisiert zu haben. Schröder wies Bushs Darstellung am Freitag zurück. »Der frühere amerikanische Präsident Bush sagt nicht die Wahrheit«, erklärte er in Berlin. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.11.2010, Seite 1, Ausland

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