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Streit um neuen ­Personalausweis

Berlin. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar hat sich gegen Kritik am neuen Personalausweis gewandt. Der Ausweis sei »schon ziemlich sicher«, sagte Schaar am Montag im Deutschlandradio Kultur. Datenschutzbedenken seien weitgehend berücksichtigt worden. Die Dokument werden seit Montag ausgestellt. Eine Schwachstelle bleibt laut Schaar die elektronische Identifizierung im Internet mittels eines Lesegeräts. Die Ausweisdaten würden zwar verschlüsselt gesendet. Dafür sei jedoch die Eingabe einer PIN erforderlich. »Wenn diese PIN abhanden komme oder durch Trojaner gestohlen werde, »dann könnte jemand an meiner Stelle einkaufen«, so Schaar. Kritik kam von der Linksfraktion im Bundestag: »Die übereilte Einführung des neuen Personalausweises gleicht einem Freilandversuch«.

(AFP/JW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.11.2010, Seite 5, Inland

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